SPD-Unterbezirk Aurich ruft zur Teilnahme an den hiesigen 1.-Mai-Kundgebungen auf

Veröffentlicht am 24.04.2013 in Unterbezirk
 

Der SPD-Unterbezirk Aurich ruft alle Bürgerinnen und Bürger  zur Teilnahme an den hiesigen Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aus Anlass des Tages der Arbeit am 1. Mai auf. Kundgebungen finden in Aurich, Emden, Norden und auf Norderney statt. Sie stehen unter dem Motto „Gute Arbeit – Sichere Rente – Soziales Europa“.

Die Sozialdemokraten unterstreichen in ihrem Aufruf die enge Verbundenheit mit dem DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften und fordern, soziale Missstände zu beseitigen, ein soziales Europa zu entwickeln und die Menschen vor Armut im Alter zu schützen. Der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Hans Forster (Norden) machte deutlich: "SPD und Gewerkschaften ziehen an einem Strang, wenn es darum geht, Dumpinglöhne und prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu bekämpfen. Die Einführung eines gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohnes von mindestens 8,50 Euro pro Stunde ist ebenfalls eine gemeinsame Forderung von Sozialdemokratie und Gewerkschaften".

Auch bei den Themen "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit statt Missbrauch der Leiharbeit, der Forderung nach einem Entgeltgleichheitsgesetz sowie einem Tariftreue- und Vergabegesetzes für das Land Niedersachsen und seine Kommunen stehen SPD und Gewerkschaften auf einer Seite. Vom Arbeitseinkommen und der Rente muss man leben können, um von staatlichen Transferleistungen unabhängig sein zu können, erklärte Forster, der gleichzeitig Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Norden ist. Er kritisierte die schwarz-gelbe Bundesregierung, die immer noch Niedriglöhne dulde und kein Konzept gegen die Altersarmut vorgelegt habe.

Dadurch werde  nicht nur auf Steuereinnahmen verzichtet, sondern viele Arbeitnehmer müssten trotz Vollzeitarbeit durch die öffentliche Hand unterstützt werden, weil der Lohn zum Leben nicht ausreicht. Daher ist die SPD-Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn und einer Solidarrente gegen Altersarmut weiterhin hoch aktuell, so Forster.

Für ihn ist klar, dass DGB und SPD sich bei diesen Forderungen nicht auseinander dividieren lassen. Der Schulterschluss zwischen Sozialdemokratie und Gewerkschaften werde auch an den gemeinsamen Forderungen nach einer besseren Gesundheitspolitik durch eine Bürgerversicherung, Verbesserungen bei der Pflege, Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung, Verlängerung des Kurzarbeitergeldes und Rücknahme der millionenschweren Kürzungen für die kommunale Arbeitsmarktpolitik sowie bei Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Landkreis Aurich deutlich, so Forster.

 
 

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