SPD startet Initiative für Ausbildung

Veröffentlicht am 16.01.2007 in Landespolitik
 

Die SPD will in Niedersachsen kurzfristig 10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Das sieht eine Initiative der Landtagsfraktion vor. "Es besteht dringender Handlungsbedarf", sagte SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner. "Die Zahl der fehlenden Ausbildungsplätze hat in 2006 zugenommen. Die Politik darf nicht zulassen, dass Jugendliche von der Schule in die Perspektivlosigkeit entlassen werden."

Die Initiative trägt den Titel "Für ein Recht auf Ausbildung für Jugendliche". Damit schlägt die SPD vor, 10.000 vollschulische Ausbildungsplätze an Berufsbildenden Schulen einzurichten. Praktische Berufserfahrung können die Auszubildenden während dieser Zeit in Form von betrieblichen Praktika sammeln. Jeder Azubi erhält eine Ausbildungsbeihilfe von 300 Euro monatlich plus Sozialversicherung. Die Ausbildung wird in einem anerkannten Ausbildungsberuf durchgeführt und endet mit einer Kammerprüfung.

"Diese Art der Ausbildung kann und soll die klassische duale Ausbildung nicht ersetzen", so Jüttner. "Aber nur so haben kurzfristig alle die Chance, einen Berufsabschluss zu erwerben." Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ingrid Eckel ergänzt: "Wir wollen das duale System nicht gefährden. Daher befristen wir das neue Programm auf sieben Jahre, also zwei Ausbildungsdurchgänge."

Finanziert wird das Programm vor allem aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Mittel des Europäischen Sozialfonds sowie Landes- und Bundesmittel. "Es ist gesellschaftlich wichtiger und sinnvoller, Ausbildung anstelle von Nicht-Ausbildung zu finanzieren", sagte SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner. "Die Landesregierung hat es leider in den vergangenen Jahren versäumt, die Ausbildungsplatzmisere zu beenden. Auch der Ausbildungspakt hat sein Ziel verfehlt."

 
 

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