SPD-Ortsverein Norden ehrte Jubilare und Peter Göbel

Veröffentlicht am 12.12.2014 in Ortsverein
 

In bester Tradition nutzte der SPD-Ortsverein Norden auch in diesem Jahr den Rahmen einer Feierstunde, um seinen langjährigen Mitgliedern für ihre Treue zur Partei Danke zu sagen.

„Mit diesem  gemütlichen Beisammensein will sich der Ortsverein für die Jahrzehnte lange Zugehörigkeit zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands erkenntlich zeigen“, betonte die Ortsvereinsvorsitzende Julia Feldmann. Die Jubilare, die vor 50, 40 oder 25 Jahren in die SPD eintraten, hätten trotz vieler Höhen und Tiefen in all den Jahren für ihre Partei Flagge gezeigt. Außerdem wurde Peter Göbel für sein 17jähriges Engagement als Ortsvorsteher von Tidofeld geehrt. Der Sozialdemokrat hatte das Amt im Jahr 2013 in die Hände seiner Nachfolgerin Ursula Jahnke gelegt. Als Ehrengäste begrüßte sie mit Olaf Wiltfang und Gerd Zitting die Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine Süderneuland und Westermarsch/Leybucht.

 

Der ursprünglich vorgesehene Festredner Wiard Siebels, SPD-Landtagsabgeordneter aus Aurich, musste kurzfristig seine Teilnahme absagen. Für ihn sprang der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Norden, Hans Forster, ein. Er  erinnerte in seiner Ansprache an die lange Geschichte der Sozialdemokratie und spannte einen Bogen zu den geehrten Mitgliedern und der gesamten Zeit ihrer Mitgliedschaft. Er sprach in seiner Rede über die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Marksteine der letzten 50 Jahre. Dabei erinnerte insbesondere an das Wirken von herausragenden Norder Sozialdemokraten wie Georg Peters, Johann Fischer, Fritz Fuchs, Jann-Peter Janßen oder Hinrich Swieter. Er dankte den ausgezeichneten Mitgliedern für ihre Treue und für ihr Engagement. „Es gab nicht immer nur gute Jahre für die SPD, aber gemeinsam haben wir vieles überwunden", so Forster.

 

„Peter Göbel ist ein Vorbild an Bürgernähe“, sagte der Parteivorsitzende in Richtung des ehemaligen Tidofelder Ortsvorstehers. Er habe sich mit seiner persönlichen und politischen Kompetenz um die Menschen gekümmert. Auch die SPD profitiere von seiner Vertrauensarbeit. Forster verwies auf die überdurchschnittlich guten Ergebnisse der Partei bei den unterschiedlichen Wahlen der vergangenen Jahre.

 

Auf 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD kann Edgar Mattejat zurückblicken. Von 1969 bis 1999 war er Stadtverordneter im Rat der Stadt Bocholt. Darüber hinaus nahm er politisch Verantwortung bei den Jungsozialisten und als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bocholt. Er gehörte viele Jahre dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Bocholt an und engagierte sich ehrenamtlich in vielen Bocholter Vereinen und Organisationen. 1994 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Seit 2006 hat er seinen 1. Wohnsitz in Norden. Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel zollte dem Jubilar in einem persönlichen Schreiben für seinen Einsatz für die Sozialdemokratie seine Anerkennung.

 

Auch Dr. Hans-Werner Martin, der vor 40 Jahren in die SPD eintrat, hatte sich vor seinem Zuzug nach Norden politisch engagiert. So war er Vorstandsmitglied der Jungsozialisten in Marburg/Biedenkopf. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter des damaligen Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Küster, lebte er in den 90er Jahren in Magdeburg. Hier war er von 1994 bis 1996 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Magdeburg-Stadtfeld. Monika Wehmhörner wurde schon 1988 Mitglied der SPD. Da sie im letzten Jahr verhindert war, wurde ihre Ehrung für 25jährige Parteitreue jetzt nachgeholt.

 

Neben der Ehrenurkunde überreichten Julia Feldmann, ihre Stellvertreterin Inka Gerdes und der Seniorenbeauftragte des Ortsvereins Norden, Heinrich Odenga, den Jubilaren einen Blumenstrauß sowie die traditionelle SPD-Anstecknadel bzw. –Brosche. Auch Peter Göbel bekam in Anerkennung seines Engagements als Ortsvorsteher in den Genuss eines kleinen Präsents. Karin von Trzebiatowski rundete die Veranstaltung mit heiteren, besinnlichen und nachdenklichen plattdeutschen Kurzgeschichten ab.

 
 

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