Matthias Groote: Keine Wucherpreise mehr für Auslandtelefonate ab Mitte Juli

Veröffentlicht am 17.05.2007 in Europa
 

Nach schwierigen Verhandlungen konnten sich gestern das Europäische Parlament, die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf eine Lösung bei der Roaming-Verordnung verständigen. Nach einer Umsetzungsfrist von 3 Monaten müssen Mobilfunkanbieter künftig ihre Preise für mobiles Telefonieren im Ausland deutlich senken. So dürfen Roaming-Kunden bei angenommene Anrufen im Ausland mit maximal 24 ct pro Minute (zzgl. Mehrwertsteuer) zur Kasse gebeten werden, während abgehende Anrufe maximal 49 ct kosten dürfen. Der neue Eurotarif wird für alle Kunden gelten, die sich nicht explizit bei ihrem Anbieter, nach einer Frist von drei Monaten, für einen alternativen Tarif entscheiden.

Matthias Groote, SPD-Europaabgeordneter aus Niedersachsen begrüßte das Ergebnis: "Das vorliegende Ergebnis ist eine ernorme Erleichterung für alle europäischen Verbraucher, die bislang zum Teil mit Wucherpreisen belastet wurden. Ich freue mich, dass das Europäische Parlament mit seinem Einsatz so deutlich zu diesem Ergebnis beitragen konnte, denn gerade bei uns im Grenzgebiet zu den Niederlanden war die Situation für grenzüberschreitende Arbeitnehmer und Freizeitpendler unerträglich."

Europäisches Parlament, die Mitgliedstaaten sowie die EU-Kommission hatten eine Einigung schon in erster Lesung angestrebt, damit die Verordnung so schnell wie möglich in Kraft treten kann. Bis zuletzt gab es aber Uneinigkeit über die Höhe der Gebühren. Am kommenden Donnerstag wird das Europäische Parlament in Straßburg über den Kompromiss abstimmen. Es wird erwartet, dass der Kompromiss mit großer Mehrheit angenommen wird. Die Verordnung soll bereits Mitte Juli in Kraft treten.

 
 

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