Hans Forster fordert Untersuchung der Vorgänge bei den Norder Stadtwerken

Veröffentlicht am 27.10.2014 in Kommunalpolitik
 

„Die Norder Stadtwerke müssen auch in Zukunft allen Bürgerinnen und Bürgern als gemeinsamer öffentlicher Besitz gehören!“ Diese Erwartung formulierte der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Norden, Hans Forster, als Ziel sämtlicher Maßnahmen zur Rettung des Unternehmens. Dies gewährleiste die Versorgungssicherheit bei Strom, Gas, Wärme und sauberem Wasser, erhalte Arbeitsplätze und einen bürgernahen Kundendienst.

„Mir ist wichtig zu betonen, dass an den jetzt sichtbar gewordenen Fehlentwicklungen die Mitarbeiter der Stadtwerke keine Schuld trifft. Sie arbeiten fleißig und engagiert für das Unternehmen“, sagte Forster. Es dürfe in der Bevölkerung jedoch auch nicht der Eindruck entstehen: „Und wieder ist es keiner gewesen!“ Bei ihm seien während der öffentlichen und nichtöffentlichen Ratssitzungen am Ende mehr Fragen offen geblieben als Antworten gegeben wurden. Es sei der Eindruck entstanden, dass der entlassene Geschäftsführer Richtstein mit „manipulativer Energie“ den Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe über Jahre hinters Licht geführt habe. Diese mutmaßlichen „Tricksereien“ müssten zunächst intensiv aufgearbeitet werden. Forster schlägt hierfür die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses durch den Rat der Stadt Norden vor. „Ohne detaillierte Kenntnis der Ursachen und Zusammenhänge des Desasters kann ich den Grad der Verantwortung auch des Aufsichtsrates der Wirtschaftsbetriebe nicht bewerten“, so Forster.

 

Grundsätzlich müsse nach seiner Auffassung jedoch schon jetzt diskutiert werden, wie die Arbeit des Aufsichtsrates professionalisiert werden kann. Die Komplexität der Geschäfte der Stadtwerke habe nach der Liberalisierung des Energiemarktes im Jahr 1998 deutlich zugenommen und sei für ehrenamtliche Kommunalpolitiker, die beruflich nicht in diesem Umfeld tätig sind, kaum noch überschaubar. Daher solle man zum Beispiel über zusätzliche Fortbildungsmaßnahmen oder über Workshops zur Unternehmensstrategie, zum Risikomanagement oder zum ordnungspolitischen Rahmen auf dem Energiesektor für die Aufsichtsratsmitglieder nachdenken.

 
 

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