Groote fordert zum Schutz der Menschen schärfere Grenzwerte bei Autoabgasen

Veröffentlicht am 27.07.2006 in Europa
 

"Die anhaltenden extremen Wettersituationen in den letzten Tagen und das sich daraus folgende ansteigende Ozonproblem sowie die im Winter verstärkte Feinstaubbelastung sollten uns verdeutlichen, dass es jetzt mit dem 'Rumdrucksen' bei den umweltschonenden Maßnahmen vorbei sein muss", erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Berichterstatter für die neue Pkw Abgasnorm Euro 5, Matthias Groote.

In Osnabrück wurde dieses Jahr schon an 22 Tagen der 8-Stunden-Mittelwert pro Tag von 120 µg/m³ Ozon überschritten. Die europäische Gesetzgebung erlaubt Überschreitungen an 25 Tagen. Bis 2010 müssen die Mitgliedstaaten diesen Zielwert erreichen.

"Luftqualitätsgrenzwerte bringen leider wenig, wenn man nicht sektorspezifisch an die Probleme rangeht. Technologie für Fahrzeuge, die strenge umweltfreundliche Grenzwerte einhalten gibt es schon, nur werden diese in den USA verkauft, wo die Gesetzgebung schon weiter fortgeschritten ist. Wir brauchen die gleichen Technologien in Europa. Eine Folgenabschätzung über Kosten/Nutzen hat die Kommission vorgelegt. Darauf müssen wir uns berufen, um zu agieren", erklärt Groote.

Hintergrund: Das Europäische Parlament überarbeitet zurzeit den Kommissionsvorschlag für die neue Abgasnorm für leichte Fahrzeuge. Es werden neue, schärfere Grenzwerte für Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und Partikel festgelegt, welche die Fahrzeuge einhalten müssen, wenn sie auf Europas Straßen fahren wollen. Gerade Stickoxide, die für sauren Regen, Eutrophierung und Ozon in Bodennähe mitverantwortlich sind und die bis jetzt etwas in den Hintergrund geschoben wurden, stellen die neue Herausforderung dar und müssen drastisch gesenkt werden.

 
 

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