Eltern wissen zu wenig - Landesregierung ist gefragt

Veröffentlicht am 14.01.2007 in Landespolitik
 

Die SPD-Fraktion sieht in Niedersachsen teilweise erschreckende Informationsdefizite bei Eltern von Neugeborenen. In einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung will die SPD jetzt erfahren, mit welchen Mitteln das Land dieser Problematik begegnen will. Erst kurz vor Weihnachten war im Landkreis Hildesheim ein kleines Mädchen gestorben, das aufgrund fehlerhafter Stillberatung verdursten musste.

Die Hinweise auf Probleme gerade bei der Stillberatung hat die SPD-Fraktion aus den Organisationen von Hebammen und Laktationsberaterinnen erhalten. Es sei eine häufige aber unhaltbare Situation, dass Mediziner, die nicht in Stillberatung ausgebildet wurden, den Müttern Ratschläge zu ihrem Stillverhalten machten, heißt es unter anderem.

Ein weiteres Problem ist, dass trotz vielfältiger Broschüren und Ratgeber zu wenig Informationen tatsächlich die betroffenen Eltern erreichen. Einer der Gründe: Die verschiedenen Berufsgruppen rund um die Mutter-Kind-Versorgung sind in der Regel nicht vernetzt, sondern konkurrieren miteinander - zu Lasten von Mutter und Kind.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, wie dringend Niedersachsen ein kinder- und jugendbezogenes Hilfe- und Schutznetz benötigt. Doch die Regierungskoalitionen hatten ein entsprechendes Programm der SPD in den Haushaltsberatungen des Landtages abgelehnt.

Jetzt will die SPD-Fraktion von der Landesregierung erfahren, welche Erkenntnisse es über die bisherigen Beratungsangebote gibt und ob bereits Konzepte existieren, die zur Lösung der festgestellten Probleme beitragen können.

 
 

Homepage Jusos Norden-Hage

Wir für Johann Saathoff- Wahlaufruf

Gemeinsam für Norden

Unser Bundestagsabgeordneter Johann Saathoff

http://www.Johann-Saathoff.de

 

Unser Landtagskandidat Matthias Arends

http://www-Matthias-Arends.de

Unser Europaabgeordneter Tiemo Wölken

 

http://www.tiemo-woelken.de

 

 

 

WebsoziInfo-News

24.09.2020 14:34 Bernhard Daldrup zum Baukindergeld
Fristverlängerung für Baukindergeld hilft bauwilligen Familien Die Bundesregierung plant, den Förderzeitraum für das Baukindergeld um weitere drei Monate bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Damit entspricht das Kabinett der Forderung der SPD-Bundestagsfraktion, die eine Verlängerung zur Überbrückung coronabedingter Verzögerungen angeregt hat. Die Verlängerung ermöglicht bauwilligen Familien größere Planungssicherheit und Klarheit. „Viele Familien hatten wegen coronabedingter Verzögerungen

20.09.2020 16:31 Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie
Heute ist Welt-Alzheimertag. SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas hält es für ein wichtiges Signal, dass in dieser Woche die Umsetzung der Nationalen Demenstrategie beginnt. „Es ist ein wichtiges Signal, dass in dieser Woche der Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie fällt. Damit sollen 162 konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, um das Leben für die Demenzkranken lebenswerter zu gestalten.

20.09.2020 16:29 Rassismus-Studie wäre im Sinne der Polizist*innen
SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese kann nicht nachvollziehen, dass der Innenminister eine Rassismus-Studie bei der Polizei ablehnt. Sie wäre im Sinn der Polizist*innen, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. „Dass sich Horst Seehofer trotz der Aufdeckungen bei der Polizei in Mülheim weiterhin stur gegen eine unabhängige Studie stellt, ist falsch und nicht nachvollziehbar. Eine Studie, die

17.09.2020 15:49 Regeln für Waffenexporte
„Restriktive EU-Kriterien wichtiger als Wirtschaftsinteressen“ Zu den Waffenexport-Jahresberichten der EU-Mitgliedstaaten hat sich das Europäische Parlament am heutigen Mittwoch, 16. September 2020, in einem Initiativbericht positioniert. Joachim Schuster aus dem Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung: „Verbindliche EU-Kriterien für Waffenexporte sind wichtiger als Wirtschaftsinteressen.  Auch in mehreren anderen wichtigen Punkten des Parlamentsberichts konnten sich die Sozialdemokratinnen und

17.09.2020 13:47 Chance für faire Mindestlöhne in Europa jetzt nutzen
Für den Weg der Europäischen Union aus ihrer wohl größten wirtschaftlichen Krise ist es entscheidend, dass der Wiederaufbau mit konkreten arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Reformvorschläge unterfüttert wird. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert Ursula von der Leyen auf, nach der heutigen Ankündigung in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union, zügig einen Rechtsakt zur Einführung eines Rahmens für Mindestlöhne

Ein Service von websozis.info

Besucher:206048
Heute:22
Online:1