Das Schlaglicht: Schulpolitik fällt Wulff auf die Füße

Veröffentlicht am 11.05.2009 in Landespolitik
 

Mehr als 10.000 überwiegend junge Menschen außerhalb straffer Organisationen zu einer politischen Kundgebung am Wochenende auf die Beine zu bringen – uns muss keiner erklären, wie schwer das ist.
Umso mehr ist die jüngste Demo in Hannover ein Beweis, wie schlecht die Schulpolitik der Landesregierung ist. Sie strotzt vor handwerklichen Fehlern und ideologischer Borniertheit.

Zu den handwerklichen Fehlern: Seit Jahren zeichnet sich ab, dass immer mehr Lehrer fehlen. Die Wulff-Regierung hat davor lange die Augen geschlossen und nichts dagegen getan – und jetzt fällt massenhaft Unterricht aus. Das treibt Eltern und Schüler auf die Barrikaden. Außerdem fällt der Wulff-Regierung jetzt ihr ideologischer Schulballast auf die Füße: Als Wulff im Wahlkampf merkte, dass immer mehr Eltern ihre Kinder auf Gesamtschulen schicken wollen, machte er eine spektakulär kehrt und sagte ja zu Gesamtschulen. Damit riss er der CDU jedoch das schulpolitische Herz aus dem Leib. Denn die meisten Christdemokraten halten Gesamtschulen für Teufelswerk.

Um diesen Freunden jetzt zu dienen, will Wulff den Gesamtschulen durch die kalte Küche den Garaus machen – indem er ihnen das Turbo-Abitur nach zwölf Jahren verordnet. Das steht einem Kern der Gesamtschule, dem langen gemeinsamen Lernen, total entgegen. Eltern, Schüler und betroffene Lehrer lassen sich von Wulff aber nicht für dumm verkaufen. Sie kämpfen für guten Unterricht. Wir stehen an ihrer Seite.

Ihr
Garrelt Duin
SPD-Landesvorsitzender

 
 

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