Andretta: Turbo-Abi ist ohne Studienplätze sinnlos

Veröffentlicht am 01.04.2008 in Landespolitik
 

Die SPD-Fraktion bezeichnet die gestiegene Zahl der Studienberechtigten in Niedersachsen als erfreuliche Entwicklung. „Jetzt muss die Chance genutzt werden, mehr junge Menschen für ein Studium zu begeistern“, sagte die hochschulpolitische Sprecherin Dr. Gabriele Andretta. „Leider fehlen aufgrund der verfehlten Hochschulpolitik von CDU und FDP in Niedersachsen immer noch weit über 10.000 Studienplätze. Die Folgen sind bekannt: Niedersächsische Abiturienten müssen zum Studieren in andere Bundesländer gehen und bleiben nach dem Studium gleich dort. Schon jetzt hält Niedersachsen mit einer Studierquote von 29 Prozent die rote Laterne in der Hand, bundesweit studieren 37 Prozent eines Altersjahrganges.“

Gleichzeitig stellte Andretta einen Zusammenhang zum Abitur nach zwölf Jahren her: „Es ist unverantwortlich und paradox, einerseits junge Menschen in acht Jahren zum Abitur zu hetzen und sie andererseits in Wartschleifen für einen Studienplatz zu schicken.“ Laut Andretta ist die Landesregierung dringend gefordert: „CDU und FDP sind im Begriff, eine Riesenchsance für unser Land zu verpennen. Die Landesregierung muss den bis 2010 beschlossenen Bund-Länder Hochschulpakt in Niedersachsen endlich umsetzen und umgehend den zweiten Hochschulpakt auf den Weg zu bringen. In Niedersachsen werden 2010 die ersten doppelten Abiturjahrgänge entlassen. Dafür hat das Land bis heute keine Vorsorge getroffen.“

Das statistische Bundesamt hatte mitgeteilt, dass im Jahr 2007 die Zahl der Studienberechtigten weiter steigt. Demnach haben in Niedersachsen insgesamt 39.100 Schülerinnen und Schüler die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben, dies sind 5,5 Prozent mehr als im Jahr 2006. Bundesweit betrug der Anstieg 4,2 Prozent.

 
 

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