Eisbahn-Verluste bleiben in der Diskussion

Veröffentlicht am 03.07.2009 in Presse
 

Die öffentliche Diskussion um die Höhe der Kostenbeteiligung der Wirtschaftsbetriebe an der Durchführung des IG-Ludgeri-Weihnachtsmarkts sowie die Entscheidung darüber in nicht-öffentlicher Sitzung des Aufsichtsrates zu treffen, sorgt weiter für Kontroversen. Zunächst hatte der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Hans Forster, die mangelnde Transparenz der Allianz-Parteien moniert und die Offenlegung der Verluste aus der Vermietung der Eisbahn verlangt. Dazu hatte der Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe, Stefan Richtstein, geäußert. Jetzt haben sich Forster und der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Olaf Wiltfang zu Wort gemeldet.

Sie kritisieren, dass sich Geschäftsführer Richtstein in die auf politische Ebene ausgetragenen Debatte eingeschaltet hat. „Zudem geht die Pressemitteilung von Herrn Richtstein völlig am Thema vorbei“, so Forster.

„Das Zurückgehen der Energiepreise ist nicht Verdienst der Wirtschaftsbetriebe, sondern ist insbesondere auf den starken Preisrückgang beim Rohöl zurückzuführen.“

„Auch das von Richtstein angesprochene Sponsoring wurde nicht beanstandet. Ganz im Gegenteil. Im Rahmen des Wirtschaftsplanes 2009 wurde dem Budget für Sponsoring von allen drei SPD-Vertretern im Aufsichtsrat zugestimmt“, erklärt Wiltfang, der für die SPD im Aufsichtsrat sitzt. „Mission Olympic hat gezeigt, welche positiven Auswirkungen von solch einem Event für eine gesamte Stadt ausgehen können. Daher werde die SPD auch zukünftig Sponsoring für Events dieser Art durch die Wirtschaftsbetriebe unterstützen“, erklärt Wiltfang weiter.

„Allerdings handelt es sich bei der Eisbahn nicht um Sponsoring. Die Eisbahn ist Eigentum der Wirtschaftsbetriebe. Durch die Vermietung an die Interessengemeinschaft Ludgeri-Weihnachtsmarkt ist laut Aussage des Aufsichtsratvorsitzenden Sikken ein jährlicher Verlust in fünfstelliger Höhe entstanden“, so Forster

„Die IG Ludgeri-Weihnachtsmarkt vermietet die Eisbahn wiederum an die Fa. Iventos. Durch die Weitervermietung erzielt die Interessengemeinschaft einen Gewinn. Diesen Gewinn hat Herr Fuchs, Vorstandsmitglied der IG Ludgeri-Weihnachtsmarkt und auch Mitglied des Aufsichtsrates, indirekt bestätigt. Und auch die Fa. Iventos dürfte durch den Betrieb Gewinne machen“, mutmaßt Fraktionschef Wiltfang. „Schließlich würde Iventos nicht jedes Jahr die Eisbahn aufs Neue betreiben, wenn damit nur Verluste eingefahren würden.“

„Letztendlich würden die Verluste aus dem Betrieb der Eisbahn verstaatlicht. Die Gewinne stecken sich Private ein. Da die Verluste u. a. aber durch Einnahmen aus dem Energieverkauf gedeckt werden, haben die Kunden ein Recht darauf zu erfahren, wie hoch die Verluste sind.“

„Um Sponsoring handelt es sich bei solchen Geschäften sicherlich nicht. Da will Herr Richtstein augenscheinlich die positive Resonanz auf Mission Olympic nutzen, um die Diskussion um die Vermietung der Eisbahn abzuwürgen“, so Forster und Wiltfang abschließend.

 
 

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